Erstklassige Audioqualität mit den upHear-Technologien

Maximilian Voigt, Product Manager Consumer Speakers/ Portfolio Management bei Sonova, spricht im Interview über Zusammenarbeit und die hervorragende Audioqualität der neuesten Sennheiser-Soundbars.

Wer erstklassige Produkte entwickeln will, muss sich die besten Partner suchen. Das war auch der Anspruch von Sonova, als das Team sich nach Technologiepartnerschaften für ihre AMBEO Soundbar-Reihe umschaute. Die neuen Produkte arbeiten mit dem upHear Virtualizer und upHear Calibration, die am Fraunhofer IIS entwickelt wurden. Ihr voller Erfolg setzte neue Maßstäbe für 3D-Audio-fähige Soundbars. Ein Grund mehr, auf das Projekt zurückzublicken und Revue passieren zu lassen, was die Zusammenarbeit von Fraunhofer IIS und Sonova so erfolgreich gemacht hat.

  1. Was war Ihr Ziel bei der Entwicklung der AMBEO Soundbar-Serie?

Wir wollten einfach die beste Soundbar entwickeln und mit ihr hervorragenden, immersiven Sound in alle Wohnzimmer bringen. Außerdem wollten wir weg von platzintensiven Setups und komplexen Installationsprozessen. Wir waren auf der Suche nach einem Partner, der für die Entwicklung modernster Audiotechnologien bekannt ist, um ein wirklich immersives Erlebnis sicherzustellen. Wir hatten außerdem schon früh entschieden, dass wir mehr als eine Soundbar in der AMBEO-Reihe haben wollten, also mussten unsere Ergebnisse skalierbar sein. Natürlich sollte nicht nur die große AMBEO MAX hervorragende Klangqualität liefern, sondern auch ihre Geschwister in der mittleren und Einstiegsgröße. Das ist uns gelungen und wir sind sehr stolz darauf, dass es für jeden Raum und jedes Budget eine AMBEO-Soundbar mit großartigem 3D-Sound gibt.

  1. Warum haben Sie sich bei diesem Projekt für die upHear-Technologien entschieden?

Das zentrale Anliegen des Projekts war, das beste und natürlichste Klangerlebnis zu erreichen. Dafür haben wir die upHear Virtualizer Technologie des Fraunhofer IIS mit der Audio-Erfahrung der Marke Sennheiser kombiniert. So konnten wir gemeinsam einen virtuellen Raum schaffen, in dem dieses Klangbild entstehen kann. Bei Sennheiser haben wir eine sehr klare Vorstellung davon, wie unsere Geräte klingen sollen. In diesem Fall wollten wir, dass sich der Klang vom Gerät löst und gleichzeitig der ursprünglichen Absicht der Künstler und Kreativen treu bleibt – und das alles „nur“ mit einer Soundbar. Das Ergebnis dieser Arbeit ist schon beeindruckend zu hören. Es war uns auch sehr wichtig, bei allen drei Produkten ein einheitliches Ergebnis zu erzielen. Das universelle Software-Framework von Fraunhofer hat uns dabei sehr geholfen – vor allem, da wir es an alle Produktversionen anpassen konnten.

Der zweite wichtige Punkt im Entwicklungsprozess war die Kalibrierung. Eine Soundbar und ihr Virtualizer interagieren immer mit den Eigenschaften des Raums. Das bedeutet, dass der Klang bis zu einem gewissen Grad vom Raum abhängig ist. Alle Räume sind unterschiedlich, manche sind größer, andere absorbierender oder reflektierender. Um eine gleichbleibend hohe Sennheiser-Klangqualität zu gewährleisten, brauchten wir eine Lösung, die sicherstellt, dass die Soundbars in allen Räumen optimal funktionieren. Das upHear-Team hat uns dabei geholfen, einen ausgeklügelten Kalibrierungsmechanismus zu entwickeln, der intuitiv ist und sehr effektiv das immersive Klangerlebnis für die jeweilige Umgebung optimiert.

  1. Was hat die Partnerschaft mit dem Fraunhofer IIS so erfolgreich gemacht?

Wir haben mit Audiotechnologie-Experten zusammengearbeitet, die mit uns gemeinsam auf unsere Ziele hingearbeitet haben und dabei nicht nur ein Produkt zur Verfügung stellten, sondern durchgehend alle akustisch relevanten Aspekte berücksichtigten. Dabei haben sie sich stets an unsere Ansätze und Arbeitsabläufe angepasst. Es war die richtige Entscheidung das Fraunhofer-Team schon in einem frühen Projektstadium einzubeziehen, denn so konnten wir sicherstellen, dass alle die Ziele, Herausforderungen und vor allem unsere akustische Vision von Anfang an verstanden. Durch die Zusammenarbeit mit einem einzigen Partner konnten wir den Koordinationsaufwand reduzieren und so Kompatibilitätsprobleme umgehen. Das Fraunhofer IIS hat die nötigen Lösungen geliefert, alle Eventualitäten bedacht und ist genau wie wir mit Leidenschaft bei der Sache – und das bringt immer die besten Ergebnisse.

Die AMBEO Soundbar Mini ist seit dem 1. September erhältlich.

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